LUCY

Pressestimmen

„Wincklers Blick auf die Jugendlichen, ihre gedruckste Sprache und verhuschte Körperlichkeit hat eine unglaubliche Sicherheit. Mit feinem Gespür für Stimmungswechsel, für das alles entscheidende Schweigen zwischen den spärlichen Dialogen tastet er die bloß oberflächliche Ereignislosigkeit ab und stößt genau auf die Stellen, an denen sich das Drama der Pubertät mit dem einer schwierigen Mutterschaft überkreuzt.“ Die Zeit

„Der Film, sagt Henner Winckler, endet mit einem Gefühl. Mit dem Gefühl, dass man jemanden kennen gelernt hat, dass man ein bisschen genauer weiß, wer sie ist. Das wird nicht ausgesprochen, aber gezeigt. – Vielleicht macht das die Stärke von Wincklers Filmen aus: dass er Dinge zeigt, die nur gespürt werden können. Einfach so.“ Taz

„Henner Winckler setzt die Erkundung jener Übergangszeit zwischen den Träumen der Kindheit und den Ernüchterungen des Lebens fort, die man Kindheit nennt. Es gibt einen kinematographischen Ernst in Lucy, eine Sorgfalt im Umgang mit Licht und Ton, eine Aufmerksamkeit für Details und Stimmungen. Die Zeit der Unentschiedenheit im deutschen Film ist vorbei. Das ist gut.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Intelligent und berührend, fast schmerzhaft wahrhaftig dank der authentischen Darstellerleistungen... Wie Virginie Ledoyen in A single girl ist Kim Schnitzer ein Naturtalent. Mit wenigen starken Gesten und Bewegungen gibt sie ihrer Figur Glaubwürdigkeit und Tiefe. Winckler und seine wunderbare Kamerafrau Christine A. Maier haben eine raue, instabile Textur und Körnung geschaffen, die perfekt die unsichere Stimmung der Protagonisten ausdrückt.“ Screen International

„Lucy ist ein Berlin-Film, aber beileibe nicht als groß angelegtes Porträt, sondern als Entwurf einer kleinen Welt zwischen Alexanderplatz, Landsberger Allee und Friedrichshain, ein mit großer Genauigkeit geschilderter Ort. Und dass man nicht viel sieht von der Stadt, heißt eben nicht, dass sie – wie in den Elementarteilchen – bloße Behauptung bliebe. Ein Blick vom Balkon, die Straßenbahn, der Brunnen am Alexanderplatz. Weil alles stimmt in der Mikrobeschreibung, ist es spürbar, unverkennbar Berlin.“ TAZ

 

 

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